Tag 79: Meine 78-Tage-Tarot-Herausforderung

Tarot

78-Tage Tarot-Herausforderung

Das Jahr klang gestern aus mit einer eher schockierenden Tarot-Legung, die mich doch sehr nachdenklich über meine „blinden Flecke“ machte. Offenbar rede ich mir viele Dinge schön und bin auch einigen Süchten verfallen, darunter dem Internet, der Pornografie, und dem Alkohol, die mich energetisch unten und in Depressionen halten. Das hatte ich zwar schon unterbewusst geahnt und teilweise auch gesehen, wollte es aber nicht wirklich wahr haben oder gar ändern und verdrängte diese Erkenntnis daher bisher auch erfolgreich. Dank dem Tarot, welches gerade zu diesen Punkten gestern viel Klarheit gebracht hat, verpflichte ich mich jetzt aber dazu, genau diese Dinge abzustellen.

  • Ich vergebe mir, dass ich es akzeptiert und erlaubt habe Dinge wie den Kauf großer Landstücke im Ausland zu planen, oder den Kauf und den Unterhalt und die Pflege eines technisch komplizierten Segelbootes, welche offenbar meine derzeitigen Fähigkeiten übersteigen.
  • Ich vergebe mir, dass ich es akzeptiert und erlaubt habe mich den Illusionen eines angenehmen Lebens in der Selbstversorgung auf einem Hektar Land im Ausland (Sizilien, Spanien, Costa Rica, Guatemala, etc.) hinzugeben, ohne die entsprechenden Fähigkeiten mitzubringen, so ein gewaltiges Projekt zu stemmen, sodass ich damit nur scheitern kann und mir damit wieder eine Niederlage generiere, die ich energetisch auskosten kann.
  • Ich vergebe mir, dass ich es akzeptiert und erlaubt habe mich der Illusion eines angenehmen Lebens auf einem großen Segelboot hinzugeben, obwohl ich weiß, dass die Pflege und der Unterhalt eines solchen Bootes meine finanziellen Kräfte und meine praktischen Fähigkeiten übersteigen, und ich deswegen mit einem solchen Projekt nur Frustrationen, Depressionen, und Niederlagen hervorrufe, sodass ich mich weiterhin in dem Gefühl von Unfähigkeit und Wertlosigkeit sonnen kann, welche mich aus meiner Kindheit bis heute verfolgen.
  • Ich vergebe mir, dass ich es akzeptiert und erlaubt habe, emotionale Niederlagen zwar unbewusst, aber mit großer Konstanz und Sicherheit herbei zu führen, um mich in diesem Gefühl der Niederlage, welches ich aus der Kindheit nur allzu gut kenne, baden zu können. Denn Gefühle der Unzulänglichkeit und der Wertlosigkeit sind mir sehr gut bekannt, da sie mich durch meine gesamte Kindheit hindurch und auch bis heute noch ständig begleiten.
  • Ich vergebe mir, dass ich es akzeptiert und erlaubt habe mich unverstanden zu fühlen und in dieser Welt als unfähig zu gelten, anstatt meinen Weg zu gehen, der mir anscheinend immer wieder versagt und vereitelt wird, also in Niederlagen mündet, die ich mit dem Unverständnis anderer und ihrem Gegenwind erkläre, sodass ich mich dadurch immer wieder in die Resignation und Konformität mit dem System zwingen lassen kann, was in Depression, Trägheit, und meinen verschiedenen Süchten (Internet, Pornografie, Alkohol) mündet.
  • Ich vergebe mir, dass ich es akzeptiert und erlaubt habe meine selbst hervorgerufenen Niederlagen über Projektionen auf andere zu rechtfertigen und die Schuld dafür dem System oder deren Agenten zu geben, wozu ich eigentlich so gut wie jedermann zähle, aber insbesondere meinen Vater oder auch meine Partnerin.
  • Ich vergebe mir, dass ich es akzeptiere und erlaubt habe meine blinden Flecke, die in Projektionen und Rechtfertigungen münden und mich so in meinen destruktiven Mustern gefangen halten, und damit eine Niederlage nach der nächsten herbei führen, durch Verhaltensmuster wie Ignoranz, Verleugnung, Depression und Lethargie, Gedanken wie “nicht-zu-wissen-was-ich-will”, “keinen Plan zu haben”, etc., aufrecht zu halten.
  • Ich vergebe mir, dass ich es akzeptiert und erlaubt habe mich in Beziehungen nicht abzugrenzen, sodass jede Beziehung zu einer Belastung für mich wird, die letztendlich auch wieder in einer Niederlage enden muss, sodass ich meine Partnerin für das Scheitern verurteilen kann und nicht akzeptieren muss, dass ich es bin, der hier ein Abgrenzungsproblem hat.
  • Ich verpflichte mich, keine intime Beziehung zu einer Frau mehr einzugehen, ohne dass ich meine Abgrenzungsprobleme vorher klar kommuniziere.
  • Ich verpflichte mich, eine 78-Tage-Tarot-Herausforderung anzunehmen, sodass ich durch ein das Mittel einer einfachen Tarot-Legung mir weiterhin täglich einen Spiegel vor Augen halten kann, durch den ich weitere meiner Illusionen und meiner blinden Flecke erkennen kann.
  • Ich verpflichte mich, für die nächsten 78 Tage weder Facebook zu öffnen, noch Zeit im Internet zu verschwenden, noch mir Pornografie anschauen, noch Bier zu trinken. Mir ist bewusst dass 78 Tage eine lange Zeit sind und ich bisher diese Dinge nicht einmal 7 Tage in Folge aussetzen konnte. Mir ist durch die Legung gestern bewusst, dass ich mir oft zu viel aufbürde, nur um Scheitern zu dürfen. Diesen Punkt werde ich bei der heute beginnenden 78-Tage-Challenge nicht vergessen und genau beobachten. Ich werde also wirklich gut darauf achten, wie ich mich hier durch eine erneute zu hohe Anforderung selber sabotiere, und welche psychischen und physischen Auswirkungen das auf mich hat.
  • Ich verpflichte mich, während dieser 78 Tage kein neues Projekt zu starten, sondern mich um meine Gärten und das Tarot als Mittel zur Selbsterkenntnis zu kümmern.
  • Ich verpflichte mich, während der nächsten 78 Tage  kleine Brötchen zu backen und Geduld und Ruhe zu bewahren.
  • Ich verpflichte mich in Bezug auf eine größere neue Investition in ein neues Projekt auf den richtigen Zeitpunkt zu warten und nicht überstürzt zu handeln.
  • Ich verpflichte mich mit all diesen Verpflichtungen heute zu beginnen, sie täglich anzunehmen, und in den nächsten 78-Tagen keine neuen Verpflichtungen hinzuzufügen, um mich nicht selber zu überlasen und in erneute Niederlagen zu verfallen, also diesen destruktiven Prozess zu stoppen und statt auf eine Niederlage hinzuarbeiten diesmal auf Erfolg hin zu wirken und die hier und heute gemachten Verpflichtungen, und nur diese, für 78-Tage anzunehmen und umzusetzen.
  • Ich verpflichte mich, während der nächsten 78-Tage, also bis einschliesslich 20. März 2021, besonders die Blockaden, Hindernisse und sabotierenden Gedanken und Gefühle zu protokollieren, die mich vom Festhalten an den hier und heute gemachten Verpflichtungen abhalten wollen, sie als unsinnig, fehlerhaft, irreführend, oder sonstwie definieren, um mich davon abzubringen diese 78 Tage auch durchzuhalten und nichts anderes während dieser 78-Tage zuzulassen, außer der Arbeit in meine Gärten.

Ein Kommentar:

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